Dosieranlagen und Chemikalien

Korrosionsschutz

Warum, werden Sie sich fragen, habe ich denn Korrosionsprobleme? Wir hoffen es nicht! Aber wir wissen, dass die Korrosionsprobleme allein in den vergangenen zwei bis drei Jahre enorm zugenommen haben. Die Ursachen dafür sind die folgenden:

  • sehr hohe Warmwassertemperaturen, ideal wären 60 bis 65°C
  • zu hohe Rückkehrgeschwindigkeit des warmen Wassers
  • Gebrauch von verschiedenen Metallen in der Installation
  • Freie Kohlensäure und Sauerstoff
  • Wasser wird der Quelle zu schnell entnommen

 

Was muss geschützt werden - und wie?

Am meisten gefährdet sind die verzinkten und zu gross dimensionierten Wasserleitungen, also müssen wir dafür sorgen, dass ein Korrosionsschutzmittel dem Wasser zudosiert wird, und zwar mittels einer:

Proportional-Dosierpumpe

Nur dann kann mit einem Erfolg gerechnet werden, wenn proportional dem Wasserdurchfluss die entsprechende Menge einer bestimmten Chemikalie zudosiert werden kann. Diese Chemikalie baut im Rohrinneren eine Schutzschicht auf und stoppt bereits vorhandene Korrosionen. In gewissen Fällen empfiehlt es sich, die Leitungen zuerst zu entrosten und anschliessend zu behandeln. Was wie behandelt werden muss, zeigen schliesslich Wasseranalyse und der Zustand des Rohrsystems, Korrosionsprobleme können nicht generell behandelt werden; die Wassertemperatur usw. muss abgeklärt werden. Hier muss ein Fachmann und eine Spezialfirma angefragt werden.

Gelöstes Eisen (Fe)

Eisen kann sowohl natürlich als auch in Form gelöster Korrosionsprodukte im Wasser auftreten. Ermittelt wird der im Wasser echt gelöste Anteil an Eisen. Das in Gebrauchwasser natürlich vorhandene Eisen ist vorwiegend als zweitwertiges Eisen, als lösliches Eisen-II-Hydrokarbonat gebunden. Wird ein solches Wasser belüftet, so erfolgt die Oxidation zu dreiwertigem Eisen, das sich braunflockig als schwerlösliches Fe (OH)³ abscheidet. Im Wasser gelöstes Eisen kann bei geringer Strömungsgeschwindigkeit oder völligem Stillstand in Behältern und Rohrleitungen Gästezimmer z.B. als Eisenhydroxid ausgefällt werden. Hierbei bilden sich durch die partielle Abdeckung der Metalloberfläche in Gegenwart von gelöstem Sauerstoff, Belüftungselemente, die zu Lochfrass führen. Auf wasserberührten Kupferwandungen verhindert das ausgeflockte Eisen-III-Hydroxid die Ausbildung natürlicher oxidischer Deckschichten und führt infolge Elemtbildung zu Lochfrass. Aus all diesen Gründen werden neu die Hauswasserinstallationen vermehrt in Kunststoff oder Chromstahl ausgeführt.

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