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Wasserenthärtung durch Ionenaustausch

Regenwasser reichert sich in der Atmosphäre mit Kohlensäure an. Beim Versickern wird, je nach Beschaffenheit des Bodens, mehr oder weniger Kalk aufgelöst. Das “Zuviel” an Kalk im Wasser kann überall dort stören, wo das Wasser mit alkalischen Stoffen, insbesondere Seife, in Berührung kommt, und dort, wo es erwärmt, verdampft, verdunstet oder verwirbelt wird. Dadurch entweicht die Kohlensäure aus dem Wasser und der Kalk fällt aus. Besonders gefährdet sind: Boiler, Heizungsanlagen, Waschmaschinen, Geschirrspüler und Kaffeemaschinen. Zum Entfernen des Kalkes müssen meistens säurehaltige Reinigungsmittel angewendet werden. Bei sehr hartem Wasser benötigt man zudem bis zu 100% mehr Waschmittel. Diese Reinigungs- und Waschmittel belasten natürlich das Abwasser mehr, als das für die Regeneration des Wasserenthärters benötigte Kochsalz.

Beim Betrieb eines Wasserenthärters durchfliesst das harte, kalkhaltige Wasser die Anlage und der Kalk wird an das Austauschermaterial gebunden. Ist die Kapazität des Austauschermaterials erschöpft, wird es automatisch mit einer Kochsalzlösung gespült und reaktiviert. Nur durch dieses Verfahren ist eine echte Wasserenthärtung möglich und dieses Prinzip hat sich seit Jahrzehnten auf der ganzen Welt millionenfach bewährt, weil dem Wasser der überschüssige Kalk effektiv entzogen wird. Alle Wasserenthärter verfügen über einen permanenten und vorsorglichen Keimschutz, und sie werden vom Bundesamt für Gesundheitswesen (BAG) und vom Verein des Gas- und Wasserfaches (SVGW) geprüft. Wichtig ist auch eine fachmännische Beratung für die fachgerechte Auslegung in Grösse und Leistung.